Der letzte Besuch in Krakau ist über zwanzig Jahre her. Auch heute zieht der feuerspeiende Drache am Weichselufer viele Besucher an. Die große Bronzestatue am Fuß des Wawel erinnert an die Sage vom Wawel-Drachen, der zur Zeit des mythischen Stadtgründers Krak die Gegend von Krakau heimgesucht haben soll. Der Herzog versprach demjenigen, der den Drachen töten würde, die Hand seiner Tochter Wanda. Viele Ritter scheiterten bei dem Versuch. Schließlich gelang es einem Schuster, der ein Lammfell mit Schwefel füllte. Der Drache fraß das vermeintliche Lamm und bekam durch den Schwefel einen riesigen Durst. Er soff so viel Wasser aus der Weichsel, bis er platzte.
Es gibt noch einen anderen Drachen, einen Wasserdrachen. Der ist nicht so einfach zu entdecken, weil er viel kleiner am Straßenrand versteckt ist.







Wenn man sich etwas Zeit nimmt, ist man an der Weichsel schnell außerhalb der Stadt. Das Wetter meint es gut mit uns: kalt und sonnig.





Nach so vielen Jahren haben wir uns unter dem selben Baum wieder getroffen.


